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Verstopfte Poren in der T-Zone, trockene Wangen


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... vermutlich das Problem welches ich am häufigsten höre! Und auch genau das Problem, unter dem ich selbst litt. Dazu kurz eine kleine Haut-Exkursion:

Alles, was man mit der Nahrung aufnimmt, sind Bausteine für die Haut. Im Magen werden die Lebensmittel in ihre Bestandteile aufgespalten und enzymatisch verstoffwechselt, und die kleinen Enzyme geben dann die „Bausteine“ an die Blutbahn weiter. Und von dort ganz dicht an die Hautoberfläche, umso näher zur Dermis desto kleiner die Blutbahnen. Das Blut trägt also die Bausteine für eine „normale Funktion der Haut“ wie man die vielen Vorgänge da so nennt von der Nahrung zur Hautoberfläche. 

Da kommt dann mal zu viel Fett an, mal ein paar Schadstoffe die der Körper loswerden will, eine ganze Menge Proteine etc., die der Körper dann „einbauen“ kann, für den Glanz gesunder Haut, für den Aufbau der Barriereschicht gegen Pilze, Hefen und Bakterien, für eine pralle, volle Zelle, gegen oxidativen Stress der zu frühzeitige Hautalterung führt etc. Bekommt er die richtigen Bausteine, ist alles gut, bekommt er ein bisschen zu viel des Guten (Fette) oder nicht genug, so kommt dieser Kreislauf durcheinander!

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Die Haut in unserem Gesicht ist so aufgebaut, dass auf der Stirn, Nase und Kinnpartie mehr Talgdrüsen zu finden sind, als im Rest des Gesichts. Mehr noch: auf den Lippen und auf den Augenlidern sind gar keine zu finden! Dort, wo sich die Haut viel bewegen muss, finden die Talgdrüsen keinen Platz, und dort, wo die Haut relativ unbeweglich ist, sind dann besonders viele Talgdrüsen. Außerdem ist die Haut an Lippen und Wangen bis zu 7 x dünner als im Rest des Gesichts. Die Natur hat dieses Talgdrüsen-Platzproblem so gelöst, dass die T-Zone mehr Talg produziert, als sie benötigt, sodass der schützende Talg aus der T-Zone in die anderen Bereiche des Gesichts fließen kann - Talg hat dabei immer die Konsistenz von Kuhmilch-Butter und fließt je nach Temperatur mal mehr mal weniger gut über die Hautoberfläche. Und Talg ist die natürliche Feuchtigkeitscreme des Körpers: sie legt sich schützend auf die Haut und verhindert viele der Probleme die wir so mit der Haut haben können!

Da wo viel Talg produziert wird, da muss der Weg auch frei sein, denn kann der Talg nicht richtig abfließen entstehen dort Unreinheiten (wie diese entstehen habe ich auf Instagram mal zusammengefasst), 
und nun kommen wir auch zu dem worauf ich hinaus möchte: sind die Talgausgänge der T-Zone verstopft, kann der Talg nicht fließen, und der Rest des Gesichts wird trocken und bekommt keine Pflege!

Daher ist die typische Therapie hier, temporär die Wangen mit mehr Pflege zu versorgen, aber vorrangig die T-Zone von ihren Verstopfungen zu befreien, sodass die Haut sich natürlicherweise wieder regulieren kann. Und mein Ansatz der Kosmetik ist ja: keine Abhängigkeit von Produkten zu schaffen, sondern die Haut in ihrer natürlichen Funktion unterstützen. Mein Idealbild von Haut ist gesunde Haut, und nur so schützt man sich langfristig vor vorzeitigen Alterserscheinungen etc.

Der milde Reiniger, das Hydrogel und das Intensivöl

Ich bin kein Fan von übertriebenem, gezwungenen Marketing, aber da bei Naturkosmetik München die Marketing-dame (ich) gleichzeitig auch die Produktentwicklerin ist, und ich jahrelang unter genau dieser Haut litt und mir meine Produkte für genau dieses Problem überlegt hab, empfehle ich Mitleidenden den milden Reiniger, den antimikrobiellen Toner und das Intensivöl! Warum die so klasse sind, werde ich einzeln nochmal zusammenfassen und hierunter markieren, ich freue mich drauf die Gedankengänge dahinter nocheinmal vernünftig aufzuschlüsseln :) 

 Und wer sich dafür interessiert herauszufinden, was man auf jeden Fall in seiner Hautpflege meiden sollte, kann hier weiterlesen! 

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