ACHTUNG: Ich bin bis zum 22.05. in Kolumbien! Päckchen werden ab dem 23.05. wieder gepackt! :)

Was man auf jeden Fall in der Kosmetik meiden sollte


Foto: @karinates

Wie sammelt man besonders viel Know-How über Naturkosmetik und Hautpflege auf einer Webseite, hab ich mich gefragt. Und meine Antwort waren Gastbeiträge: ich möchte Menschen, die etwas zu Sagen haben und sich mit einem Fragment des Beautykosmos auseinandergesetzt haben ein Publikum geben. Den Anfang macht Anneken von @Biomaedchen: zwei Mädels (mit Hunden!), die viele sinnvolle und interessante Tipps für einen nachhaltigeren Lebensstil teilen! Und sie sagt...

Manch einer staunt nicht schlecht, wenn die junge Blondine mit einem Dobermann spazieren geht: Annekens Hundedame ist jedoch deutlich gehorsamer als so manch einer seiner Artgenossen und sammelt auf Spaziergängen sogar Plastik vom Wegesrand. 

Anneken: Das Plastik ungesund und für die Umwelt so gar nicht gut ist, sollte mittlerweile auch bei dem Letzten angekommen sein, vielleicht ist sogar einigen der Begriff Mikroplastik schon geläufig. Mikroplastik ist per Definition nichts anderes als feste, unlösliche Polymere (schlaues Wort für Kunststoffe), die nicht größer als 5 mm sind. Das Problem bei Mikroplastik in Kosmetik ist, dass es von den meisten Kläranlagen nicht herausgefiltert werden kann und am Ende des Klärprozesses in die Flüsse eingeleitet wird. So kommt es in die Umwelt und über Fische oder Meeresfrüchte zurück in unsere Nahrungskette. Einige Kosmetikhersteller setzten Mikroplastik sogar bewusst ein, da es für sie ein lukratives Geschäft ist die günstigen Plastikzusätze zu verwenden.

Aber wie erkenne ich nun Mikroplastik und kann es vermeiden? 

Wer sich schon mal die Rückseite von Kosmetikprodukten angesehen hat, der weiß, dass man von der schieren Menge an Inhaltsstoffen glatt erschlagen werden kann und es schwer fällt den Überblick zu behalten.

Deswegen habe ich einen heißen Tipp für euch, wie ihr, auch ohne Chemie studiert zu haben, herausfinden könnt, ob euer Produkt nachhaltig und unbedenklich ist: 

Mit der App „Code Check“ könnt ihr, durch Scannen des Strichcodes, ganz einfach herausfinden welche Inhaltsstoffe in den Produkten enthalten sind und ob sie bedenklich oder unbedenklich für euch sind.

Zu den allermeisten Inhaltsstoffen, kann man sogar Erklärungen und mehr Informationen finden. Die App könnt ihr ganz einfach auf euer Smartphone herunterladen und dadurch seid ihr auch unterwegs immer auf der sicheren Seite.

Wenn ihr es also mal nicht schafft eure Kosmetik selbst zu machen, weil euch das Know-How, Equipment oder die Zutaten fehlen und ihr nicht die Zeit hattet euch vorher ausreichen über das Produkt zu informieren, dass ihr kaufen wollt, dann lasst es die App für euch machen!

Hier kann man jedoch wenn einen das DIY-Feuer gefangen hat lesen, wie man eine heilende Feuchtigkeitscreme selber herstellt, die den gekauften Cremes in Nichts nachsteht!

Ich freue mich übrigens sehr über Gastbeiträge, und habe einige von euch im Kopf die auch beruflich mit Kosmetik arbeiten – meldet euch doch! Wir sammeln Wissen :) 

 

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