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Wildrosenöl


Eine wilde Rose, nun, ich finde das ist Ansichtssache, zumindest gehören die Hagebutten, der Ursprung des Wildrosenöls, doch zu den Wildrosen, genauso wie die Heckenrose oder die Hundsrose. Und hier wieder ein Teekesselchen: die Hagebutte, wie wir sie in Deutschland betiteln, müsste eigentlich Wildrose heißen, denn technisch nennt man Hagebutten nur die Früchte der Wildrosen, welche die ölhaltigen Samen beinhalten. Wildrosenöl ist also das Öl aus den Samen der Hagebutten von Blumen der Wildrosen-Gattung.

Die Hagebutte ist die Frucht der Wildrosen-Gattung und trägt das pflegende Wildrosenöl.

Dass die Hagebutte heimisch ist, merkt man schon am Namen: Hage ist altdeutsch für Dornenstrauch und die Butte ist eine Art Gehäuse. Die Samen der Wildrosen benötigen Frost um zu Keimen, ein weiteres Indiz auf die Heimat in der nördlichen Hemisphäre. Wie alle Rosen sind auch die Wildrosen Sträucher und wachsen am Liebsten auf offenen, sonnigen Standorten.
Wildrosenöl wird bereits seit dem antiken Rom für die Hautpflege verwandt, und gleichzeitig kann man die Nutzung des Wildrosenöls für die Hautpflege auch in Asien nachweisen. In guten, kaltgepressten Qualitäten hat es eine goldene bis orangerote Farbe, ist fließfähig und riecht nicht wie zu erwarten nach Rose, sondern hat einen charakteristisch leicht nussigen Duft.

Charakteristisch für Wildrosenöl ist ein leicht nussiger Duft.

Wildrosenöl besteht hauptsächlich aus drei verschiedenen, ungesättigten Fettsäuren: Linolsäure, Ölsäure und ein hoher Gehalt an Alpha-Linolensäure. Letztere ist es, die das Wildrosenöl so besonders macht. Ein ähnlich hoher Gehalt an Alpha-Linolensäure, die ca. 1/3 des Öls ausmacht, ist sonst nur in Holundersamenöl oder Sanddornkernöl zu finden (und letzteres ist unglaublich schwierig haltbar zu machen, zu stabilisieren bzw. vernünftig zu dosieren!) Alpha-Linolensäure (nicht zu verwechseln mit der Linolsäure) ist eine ungesättigte Omega-3-Fettsäure, die wie keine andere Fettsäure die Zellregeneration beschleunigt und die Verhornungsprozesse reguliert. Es beugt also vorzeitige Hautalterung und Unreinheiten vor. Der ebenso enthaltene Anteil der Linolsäure, verleiht dem Öl ein schnelles Einziehverhalten und ein leichtes, nicht-fettendes Hautgefühl. 

Bei Wildrosenöl gilt: umso rötlicher, desto pflegender. Wir finden im Wildrosenöl Vitamin A, bzw zunächst die fettlösliche all-trans-Retinsäure, die nach dem Auftragen auf der Haut enzymatisch gespalten und zu Retinol umgewandelt wird. Und Retinol, Vitamin A, glättet kleine Fältchen um die Augen, lindert Akne, Pigmentflecken und Narben und zeigt Dehnungsstreifen und Faltenbildung vor. Vitamin A ist andernfalls schwierig zu bekommen, da es meist nur in Tierprodukten zu finden ist, denkt z.B. an Omega-3-Säure reicher Fisch. 

Hagebuttenkernöl enthält Carotinide, die auf der Haut zu Vitamin A verstoffwechselt werden können.

Leider ist Wildrosenöl sehr instabil: pur ist es nach Anbruch der Flasche höchstens drei Monate haltbar. Daher kombiniert man es kosmetisch mit einem antioxidanzien-geladenem Öl wie Granatapfelsamenöl und verabreicht es durch ein stabiles Basis-Öl wie Mandelöl. In dieser Mischung wirkt es stark regenerierend, strafft das Bindegewebe durch Anregen der Kollagenproduktion und unterstützt die Haut dabei Feuchtigkeit zu speichern. Auch trockene oder schuppige Hautzustände können ein Anzeichen auf Vitamin-A Mangel sein. Unverzichtbar wie es zu Recht scheint ist Wildrosenöl die Antwort auf fast all unserer (Haut-) Probleme.  Wie herrlich, dass das Wildrosenöl sowohl im Intensivöl, als auch im Lavendel-Intensivöl eingesetzt wird. 

Kurzprofil
trockene, entzündliche, schuppige und unreine Haut.

- gold bis oranges, nusszig-riechendes Wirkstofföl für Gesicht und Körper
- für Dehnungsstreifen und Aknenarben geeignet.
- außergewöhnlich hoher Gehalt der Alpha-Linolensäure (30%), Linolsäure (40%) und Ölsäure (15%)
- niedriger Alpha-Tocopherolgehalt, daher mit Vitamin E-reichen oder antioxidativen Ölen kombinieren.
- trocknend, kein öliges Hautgefühl
- Nach Öffnung höchstens 3 Monate haltbar.

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